Samstag, 14. April 2012
Zeit deines Lebens...
joy2805, 21:21h
Ich lernte seine Freunde und Familie kennen. Durch seine Freunde erfuhr ich, was das Ganze mit dem Motorrad und dem Ort in Holland auf sich hatte. Er hatte Alles schon längst geplant. Wollte mit mir anhalten, sich umdrehen, mir den Helm abnehmen und mich küssen... aber ich war immer so verflixt schnell vom Motorrad "gesprungen". Ein schönes Gefühl zu wissen, wieviele Gedanken er sich während seiner Nachtschichten darüber gemacht hatte... Seine Schwestern mochte ich auf Anhieb, seine Mutter ebenso. Ok, bei seinem Vater gab es Startschwierigkeiten, aber nur weil ich seinen Humor einfach teilweise nicht verstand und Vieles persönlich nahm, was gar nicht gegen mich gemeint war. Im Nachinein muss ich sagen, ich lernte ihn viel besser kennen und mochte ihn auch sehr. Und schließlich ging es mir ja auch um seinen Sohn, das war die Hauptsache... meine große Liebe.
Auch den Großteil seiner Freunde lernte ich gut kennen und mit einem Pärchen davon, verstehe ich mich noch heute gut. Sein Freund hat mir in der schlimmsten Zeit nachdem wir Schluss hatten sehr geholfen, wofür ich heute sehr dankbar bin. Er war damals immer der "Unglückliche" gewesen. Single oder eben einfach an die falschen Frauen geraten. Er beneidete uns um unsere tolle Beziehung... heute beneide ich ihn, weil er inzwischen verheiratet ist, eine wahnsinnig liebe Frau und eine wundervolle, kleine Tochter hat. All das, was ich mir auch gewünscht hatte, mir selbst jedoch im Weg stand.
Es war also Alles eigentlich perfekt. Nach einem knappen halben Jahr zog er bei mir ein. "Sehr schnell" fanden Viele. Wir fanden: genau das Richtige! Heute wünschte ich, wir hätten uns gemeinsam etwas Neues gesucht, anstelle in meiner Wohnung zu bleiben. Es ist doch sehr schwierig musste ich feststellen, mit Jemandem Alles zu teilen, was zuvor sieben Jahre nur mir gehörte... Ein Punkt, den ich heute definitiv anders machen würde.
Anfangs war Alles super. Wir schauten zusammen nach seinem neuen Auto, teilten uns schließlich eines, morgens legten wir uns gegenseitig Zettel in die Wohnung, damit der andere einen tollen Start in den Arbeitstag hatte, wir waren unzertrennlich... wir waren einfach wahnsinnig glücklich.
Heute lasse ich Alles ruhiger angehen. Ich lasse meinem Partner mehr Freiraum, den man sich - so glaube ich - auch immer nehmen sollte, damit die Beziehung nicht langweilig wird und jeder seinen Freundeskreis weiterhin pflegt.
Problem Nummer Eins in deutschlands Beziehungen (das ist bewiesen) hielt auch bei uns Einzug: der Haushalt. Er machte ihn anders als ich, mich nervte es, wenn er stundenlang schlief nach seiner Nacht- oder Frühschicht, ohne sich schon mal im Haushalt nützlich gemacht zu haben, wenn ich um fünf oder sechs von der Arbeit kam. Heute würde mich das Alles nicht mehr stören. Es ist einfach nicht wichtig. Wichtig ist die Zeit, die man miteinander hat. Und dreckig wäre es bei uns ohnehin nie gewesen. Ein zweiter, wichtiger Punkt, den ich heute anders mache...
Ein Hobby gönnten wir uns gemeinsam. Wir trainierten gemeinsam im Fitnessstudio und an den Wochenenden schaute ich gern bei seinem Fußball zu.
Ich liebte ihn für alles, was er war, WIE er war. Für seinen Humor, für seine liebevolle Art, für einfach Alles.
Seine Augenkrankheit beichtete er mir kurz nachdem wir zusammen waren. Kein Problem für mich, auch wenn es in der Zukunft im Job oder auch privat beim Autofahren o.Ä. eines hätte werden können. Ich stellte mich darauf ein, wollte für ihn da sein, das Thema mit ihm gemeinsam angehen und ihm dabei helfen, selbst wenn wir weit in die Zukunft blickten und ggf. ich hätte unsere Familie versorgen müssen.
Ja es war alles perfekt... bis ich irgendwann krank wurde...
Auch den Großteil seiner Freunde lernte ich gut kennen und mit einem Pärchen davon, verstehe ich mich noch heute gut. Sein Freund hat mir in der schlimmsten Zeit nachdem wir Schluss hatten sehr geholfen, wofür ich heute sehr dankbar bin. Er war damals immer der "Unglückliche" gewesen. Single oder eben einfach an die falschen Frauen geraten. Er beneidete uns um unsere tolle Beziehung... heute beneide ich ihn, weil er inzwischen verheiratet ist, eine wahnsinnig liebe Frau und eine wundervolle, kleine Tochter hat. All das, was ich mir auch gewünscht hatte, mir selbst jedoch im Weg stand.
Es war also Alles eigentlich perfekt. Nach einem knappen halben Jahr zog er bei mir ein. "Sehr schnell" fanden Viele. Wir fanden: genau das Richtige! Heute wünschte ich, wir hätten uns gemeinsam etwas Neues gesucht, anstelle in meiner Wohnung zu bleiben. Es ist doch sehr schwierig musste ich feststellen, mit Jemandem Alles zu teilen, was zuvor sieben Jahre nur mir gehörte... Ein Punkt, den ich heute definitiv anders machen würde.
Anfangs war Alles super. Wir schauten zusammen nach seinem neuen Auto, teilten uns schließlich eines, morgens legten wir uns gegenseitig Zettel in die Wohnung, damit der andere einen tollen Start in den Arbeitstag hatte, wir waren unzertrennlich... wir waren einfach wahnsinnig glücklich.
Heute lasse ich Alles ruhiger angehen. Ich lasse meinem Partner mehr Freiraum, den man sich - so glaube ich - auch immer nehmen sollte, damit die Beziehung nicht langweilig wird und jeder seinen Freundeskreis weiterhin pflegt.
Problem Nummer Eins in deutschlands Beziehungen (das ist bewiesen) hielt auch bei uns Einzug: der Haushalt. Er machte ihn anders als ich, mich nervte es, wenn er stundenlang schlief nach seiner Nacht- oder Frühschicht, ohne sich schon mal im Haushalt nützlich gemacht zu haben, wenn ich um fünf oder sechs von der Arbeit kam. Heute würde mich das Alles nicht mehr stören. Es ist einfach nicht wichtig. Wichtig ist die Zeit, die man miteinander hat. Und dreckig wäre es bei uns ohnehin nie gewesen. Ein zweiter, wichtiger Punkt, den ich heute anders mache...
Ein Hobby gönnten wir uns gemeinsam. Wir trainierten gemeinsam im Fitnessstudio und an den Wochenenden schaute ich gern bei seinem Fußball zu.
Ich liebte ihn für alles, was er war, WIE er war. Für seinen Humor, für seine liebevolle Art, für einfach Alles.
Seine Augenkrankheit beichtete er mir kurz nachdem wir zusammen waren. Kein Problem für mich, auch wenn es in der Zukunft im Job oder auch privat beim Autofahren o.Ä. eines hätte werden können. Ich stellte mich darauf ein, wollte für ihn da sein, das Thema mit ihm gemeinsam angehen und ihm dabei helfen, selbst wenn wir weit in die Zukunft blickten und ggf. ich hätte unsere Familie versorgen müssen.
Ja es war alles perfekt... bis ich irgendwann krank wurde...
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